Herzlich willkommen bei der Jägerschaft Bersenbrück



Die Jägerschaft Bersenbrück ist der Zusammenschluss der Hegeringe im Landkreis Osnabrück. Es gibt 13 Hegeringe.

Die Hegeringe betreuen insgesamt eine Fläche von ca. 93.700 Hektar, aufgeteilt in ca. 203 Reviere. Die Jägerschaft ist eine Unterorganisation der Landesjägerschaft Niedersachsen und ein anerkannter Naturschutzverein.

Auf dieser Webseite erhalten Sie Informationen über die Jagd, Jagdpolitik und andere Aktivitäten der Jäger, wie zum Beispiel Naturschutzmaßnahmen, Jungjägerausbildung, Jagdhundeausbildung, jagdliches Schießen und Jagdhornblasen und vieles weitere.


Termine in der Jägerschaft

Jagdschule

Hier finden Sie alle Informationen unserer Aus- und Weiterbildungen:

Weitere Infos

Vorstand

Hier können Sie unseren Vorstand und alle wichtigen Kontaktdaten finden:

Zum Vorstand

Neuigkeiten der Jägerschaft Bersenbrück

1. April 2026
Rücksicht nehmen auf heimische Wildtiere. Am 1. April beginnt die Anleinpflicht für Hunde. Im Frühjahr erwacht die Natur zu neuem Leben – im wahrsten Sinne des Wortes: Die Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit vieler heimischer Wildtiere ist gekommen. In Niedersachsen gilt daher ab dem 1. April bis zum 15. Juli nach dem Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) die Anleinpflicht für Hunde im Wald und in der freien Landschaft. Die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) bittet daher alle Naturfreunde und Erholungssuchende in den kommenden Wochen um erhöhte Rücksichtnahme beim Spaziergang und Aufenthalt in der freien Natur und Hunde an der Leine zu führen. Schutz und Ruhe benötigen sowohl der tierische Nachwuchs als auch die Elterntiere: Letztere reagieren in dieser Zeit besonders sensibel auf Störungen, im Extremfall verlassen sie ihren Nachwuchs oder stellen ihre Fütterungsaktivitäten ein. Auch werdende Elterntiere sind gefährdet: Hochtragende Rehe zum Beispiel, sind in ihrer Bewegungsfreiheit und somit ebenso in ihrer Fluchtmöglichkeit stark eingeschränkt. Auch für bodenbrütende Vogelarten, deren Gelege und Küken sind stöbernde Hunde eine Gefahr können und können fatale Folgen haben. Umsicht ist auch beim Aufwinden von vermeintlich verlassenem Jungwild gefragt: Junghasen und Rehkitze beispielsweise, werden zum Schutz vor Fressfeinden gut getarnt allein abgelegt. Die Häsin und die Ricke halten sich aber in der Nähe auf und kehren zum Säugen zu ihren Jungtieren zurück. Zügig und geräuschlos entfernen und keinesfalls anfassen, sondern an der jeweiligen Fundstelle belassen ist also die Devise. Erst durch Menschengeruch werden gesunde Jungtiere oft zu hilflosen Waisen – denn heftet ihnen erst menschlicher Geruch an, werden sie dann häufig von den Elterntieren tatsächlich zurückgelassen. Auf den ausgewiesenen Wegen bleiben und unbedingt den Hund angeleint führen sind daher derzeit die wichtigsten Verhaltensregeln für den Spaziergang in der freien Natur. Als Ausgleich bieten zunehmend immer mehr Kommunen in Niedersachsen ausgewiesene Flächen, speziell für den freien Hundeauslauf an. Genauere Informationen hierzu gibt es bei den Landkreisen, Städten und Gemeinden.
6. November 2025
Auch in diesem Jahr bietet die Jagdschule der Jägerschaft Bersenbrück wieder die Möglichkeit, gemeinsam mit Gleichgesinnten den Jagdschein zu erwerben. Der Informationsabend zum neuen Jungjägerkurs 2025 fand am 23. Oktober im Gasthaus Maßmann in Merzen statt. Rund 40 Interessierte waren der Einladung gefolgt – erfreulicherweise sind in diesem Jahr auch wieder einige weibliche Teilnehmerinnen dabei. Jagdschulleiter Burkhard Stegemann begrüßte alle Anwesenden herzlich und gab einen umfassenden Einblick in den Ablauf und die Inhalte des bevorstehenden Jagdscheinkurses. Er erläuterte, welche Fächer im Rahmen der Ausbildung belegt und geprüft werden müssen und wie der Unterricht strukturiert ist. Das Lernen erfolgt mit dem „Heintges-Prinzip“ – praxisnah und mit viel Wiederholung. Der Unterricht findet montags und donnerstags abends statt. Ab dem 7. November beginnt das Schießtraining auf dem Schießstand in Döllinghausen, betreut vom Team um Matthias Kormann. Bereits im Januar stehen die ersten Schießprüfungen an, bevor es dann in der Karwoche (K-Wochen) zu Ostern zu den schriftlichen und mündlichen Prüfungen geht. Neben Herrn Stegemann begrüßte auch Silke Plog, die erste Vorsitzende der Jägerschaft Bersenbrück, die Teilnehmenden und richtete einige motivierende Worte an die Gruppe. Sie stellte die Jägerschaft und ihre Hegeringe vor. Anschließend stellte Herr Stegemann sein engagiertes Ausbilderteam vor, das ihn während der gesamten Ausbildung tatkräftig unterstützt. Auch Kreisjägermeister Martin Meyer Lührmann hieß die künftigen Jungjägerinnen und Jungjäger willkommen. In seinen Worten hob er hervor, dass das Jägerdasein ein besonderes Privileg darstellt – verbunden mit Verantwortung für Natur, Wild und Gesellschaft. „Ein Jäger genießt das Vertrauen der Öffentlichkeit, weil er mit Waffe und Wild verantwortungsvoll umgeht“, betonte Meyer Lührmann. Ein besonderes Highlight in diesem Jahr: Teilnehmende haben die Möglichkeit, zusätzlich zum Jagdschein direkt den Fallenschein zu erwerben. Wer noch keine Zeit hatte sich anzumelden - ein Einstieg ist jetzt (bis mitte November) noch möglich ! Für Fragen oder Anmeldungen steht Burkhard Stegemann gerne zur Verfügung: 📞 0172 / 211 21 32
von LJN 1. November 2025
Weitere Beiträge
"Mit der Büchse und mit dem Hund hält man den Wald gesund."